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Projekthintergrund

Für Klein- und Kleinstunternehmen ist der Zugang zu wirtschaftsnahen Dienstleistungen und passenden Finanzprodukten (noch) nicht in ausreichendem Maße gegeben. Durch eine bessere Kooperation von Beratungsunternehmen, Banken und Risikokapitalfonds auf lokaler Ebene ist es möglich, Darlehensvergabe- und -begleitprozesse einfacher, risikoärmer und kostengünstiger zu gestalten. Die Etablierung solcher Kooperationen sowie die Umsetzung der Mikrokreditvergabe erfolgt über lokale Mikrofinanz Organisationen, die damit einen wertvollen Beitrag für die Entwicklung der lokalen Wirtschaft leisten können.

Das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) unterstützt finanziell im Rahmen des Forschungsfeldes "Quartiers-Impulse des Experimentellen Wohnungs- und Städtebaus" (ExWoSt) das Projekt "Ostpol° Kredit" für zwei  Jahre. Durch mehr ökonomische Eigeninitiative der Vor-Ort-Betroffenen verknüpft mit gezielter öffentlicher Hilfe zur Selbsthilfe soll den wirtschaftlichen und sozialen Problemen in vielen Städten begegnet werden. Zum anderen sollen Kleinunternehmen durch neue Finanzinstrumente und Strategien der Wirtschaftsförderung für das Quartier als integrativer Faktor der Quartiersentwicklung aufgewertet werden.

Das regionale Netzwerk "Gründerstadt Offenbach" und weitere Partner der Stadt Offenbach entwickelten gemeinsam den Ostpol° Kredit. Dabei brachten sich die beteiligten Institutionen nicht nur fachlich, sondern auch finanziell in das ExWoSt-Modellvorhaben ein, z.B. in Form von Einlagen für den lokalen Mikrofinanzfonds Offenbach, mit dem dann das notwendige 20% First Loss Risikokapital für den Mikrofinanzfonds Deutschland erbracht wird.

Begleitet wird die Arbeit vor Ort durch das Deutsche Mikrofinanz Institut e.V. (DMI), deren Mitarbeiter als Mikrofinanzexperten den Entwicklungsprozess des Projektes betreuen.

Weitere Informationen finden Sie auf folgenden Internetseiten:

Dieses Projekt wird im Rahmen des ESF-Bundesprogramms BIWAQ  aus dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union und aus Mitteln des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung gefördert.    

Der Europäische Sozialfonds ist das zentrale arbeitsmarktpolitische Förderinstrument der Europäischen Union. Er leistet einen Beitrag zur Entwicklung der Beschäftigung durch Förderung der Beschäftigungsfähigkeit, des Unternehmergeistes, der Anpassungsfähigkeit sowie der Chancengleichheit und der Investition in die Humanressourcen.

Veröffentlichungen